Wirtschaft

 

   
 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Costa Rica gehört noch immer zu den Schwellenländern. Als einer der wenigen Staaten in Zentralamerika verfügt das Land über eine soziale Marktwirtschaft.
Das ressourcenarme Land konnte sich in den letzten Jahren von der Abhängigkeit von der Landwirtschaft befreien. Besonders der Dienstleistungssektor und das verarbeitende Gewerbe konnten stark zulegen. Seit Jahren spielt auch der Tourismus eine immer wichtigere Rolle im Wirtschaftsleben.

Das grundsätzlich freie Unternehmertum wird aber teilweise durch staatliche Einflüsse beeinflusst. Wichtige Wirtschaftsbereiche, wie Energie und Kommunikation  werden durch die grossen staatlichen Monopolunternehmen kontrolliert. Dies führt zuweilen zu starker Ineffizienz auf vielen Gebieten.
Die Privatisierung einiger Schlüsselbereiche ist inzwischen kein Tabuthema mehr, und wird sich wohl in den nächsten Jahren durch setzen.

Die Liberalisierung der Märkte, mit all seinen Vor- und Nachteilen, welche vom aktuellen Präsidenten vorangetrieben wir, wird sicher die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes erheblich erhöhen.

Trotz vielfältiger Probleme, steht Costa Rica im Vergleich zum Rest Lateinamerikas recht gut da. Auf der Liste des UNDP in Bezug auf menschliche Entwicklung, belegt Costa Rica den Platz 47.
Zum Vergleich:  Nicaragua 112, Guatemala 117, Panama 57, und Deutschland 20.