Tourismus und Umwelt

   

Seit einigen Jahren entdeckt Costa Rica den Tourismus als zentrale Quelle der Wirtschaft. 
Das Angebot wächst ständig und neue Arbeitsplätze
entstehen in grosser Anzahl.

Zum Glück hat es die Regierung verstanden aus den alten Fehlern zu lernen und setzt hauptsächlich auf einen umweltverträglichen Naturtourismus.
Es gibt kaum Grossprojekte und Betonburgen an den Küsten, die ersten 200 m der Küste sind nicht käuflich.

immer wieder entstehen neue geschützte Gebiete
mit restriktiven Auflagen, welche neue Überbauungen verhindern

 

Die aktuelle Regierung geht zum Teil
gnadenlos gegen Umwelt- und Bausünder vor.

Am Strand von Coco wurden illegale Villen von ehemaligen Politikern und Günstlingen korrupter Beamter über Nacht mit Bulldozern abgerissen.

Der Strand gehört nun wieder dem Volk

Einige ehemalige Beamte und Politiker bis zum Expräsidenten wurden wegen Korruption ins Gefängnis gebracht.

Trotz all dem geschehen noch Heute allerlei haarsträubende Dinge, welche am Verstand der Verantwortlichen zweifeln lassen.

z.B. hat sich die Regierung von den Taiwanern eine grosse Brücke auf die Nicoya Halbinsel schenken lassen, dafür dürfen die nun vor der Küste fischen.
Wie sich nun herausstellt ist dieses -fischen- ein beispielloser brutaler Raubzug auf Haie. Eine riesige Flotte Hochseefischer schlachtet nun barbarisch die Unterwasserwelt ab

Die einheimischen Fischer mit ihren kleinen Booten haben keinerlei Chancen und kehren meist mit magerem Fang zurück.

Die Regierung sitzt nun auf ihren Verträgen und steht im Erklärungsnotstand

die Moral....
nicht jedes willkommene Geschenk bereitet  wirklich Freude.