Politik

 

   
 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 1949 hat Costa Rica eine demokratische Verfassung, die erste in ganz Lateinamerika. Die Präsidialrepublik kennt den Präsidenten als Staatoberhaupt, seine beiden Vizepräsidenten und das 15köpfige Kabinett bilden die Exekutive.
Die Legislative besteht aus der gesetzgebenden Versammlung mit 57 Abgeordneten.

Alle 4 Jahre werden sie vom Volk direkt  neu gewählt. Seit den 80ern wird Costa Rica von einem Zweiparteiensystem geführt, der konservativen PUSC (Partido Unidad Social Cristiana)  und der sozialdemokratischen PLN (Partido Liberacion National).
Seit den letzten Wahlen 2006, konnte die PAC (Partido Accion Ciudadana) sich als dritte Kraft etablieren.
Daneben hat es noch einige weniger bedeutende kleine Parteien, links und rechts der Mitte.

Costa Rica wird sehr zentral verwaltet, es hat 7 Provinzen, 81 Kantone und 423 Bezirke. Die Provinzen werden von einem vom Präsidenten eingesetzten Gouverneur verwaltet, die Gemeinden durch die gewählten Gemeinderäte. Wobei schlussendlich alle wichtigen Entscheidungen von der Zentralregierung in San Jose gefällt werden.

Der oberste Gerichtshof mit seinen 5 Kammern wird vom Parlament aus gewählt und dient als letzte Berufungsinstanz und Verfassungsgericht.