Geschichte

 

   
 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 9000 vor Chr. wurde Costa Rica besiedelt, im Vergleich zu anderen Regionen der präkolumbischen Zeit allerdings nur sehr dünn.
1502 landete Christopher Kolumbus im heutigen Limon an der Karibikküste und war überwältigt von dem Land, welches er Costa Rica taufte. Als sich herausstellte, dass die Erwartungen auf Gold und andere Rohstoffe sich nicht erfüllten, wurde Costa Rica 1821 ganz unspektakulär in die Unhabhängigkeit entlassen.
1856 konnte sich die junge Republik gegen William Walker, einem Nordamerikanischen Abenteurer  welcher ganz Mittelamerika  erobern wollte erfolgreich zur Wehr setzen, was bis Heute das Land zusammenschweisst.
1851- das öffentliche Schulsystem wird eingeführt.
1877 - die Todesstrafe wird abgeschaft.
1940 - Costa Rica erklärt Hitler-Deutschland den Krieg.
1941 - die ersten Gesetze für die Kranken- und Sozialversicherung entstehen, Renten- und Invalidenversicherung, Mutterschaftsschutz und Frauenstimmrecht werden eingeführt.
1948 - ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Landes, nach einem bewaffneten Aufstand wurde die zweite Republik ausgerufen, die bis heute gültige demokratische Verfassung festgelegt.
Das Militär wurde abgeschafft, und die eingesparten Mittel in die Gesundheits- und Bildungssysteme gesteckt.
Das Land gilt seither als Musterbeispiel für eine sozial ausgerichtete und friedliche Demokratie in Zentralamerika.
1953 das Frauenstimmrecht wird umgesetzt.
1983 die dauernde Neutralität des Landes wird verkündet.
1987 der Präsident Arias erhält den Friedensnobelpreis für seine erfolgreichen Vermittlungen im Bürgerkrieg Nicaraguas.
2004 zwei Ex-Staatspräsidenten werden wegen Korruption verhaftet, ein dritter entzieht sich durch Flucht in die Schweiz.

2006 Arias wird wiederum Staatspräsident.